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Bei einer Schule mit entsprechend großem Einzugsbereich ist es
unumgänglich, dass ein Großteil der Schülerinnen und Schüler
mit öffentlichen Verkehrsmitteln - respektive mit Bussen - den Weg
zur Schule und zurück nach Hause antritt.
Der Kampf um einen freien Sitzplatz in diesen Bussen ist für
viele Schüler ein schlechter Start in den Schultag und ein ebenso
unangenehmer Abschluss.
Um diese Situation zu ändern, fanden viele Gespräche statt, an
denen neben Schülern der Max-Planck-Realschule und des Kreisgymnasiums auch
Lehrer, Eltern und die Leitung beider Schulen beteiligt waren.
Zunächst erarbeitete ein Busteam Regeln, die an die Rücksicht
und Vernunft, vor allem aber an den guten Willen der Fahrschüler appellieren.
Anschließend wurden die Busunternehmen in die Treffen mit eingebunden
und somit die Kontakte intensiviert. Um die Warteschlangen vor den Bussen zu
entzerren, markieren gelbe Smilies an jeder Haltestelle, wie sich die Schüler
anstellen sollten, eine Linie zur Fahrbahn hin signalisiert dem Busfahrer den
genauen Haltepunkt. Und unsere Bussprecher kümmern sich - als direkte
Ansprechpartner - um die Anliegen der Fahrschüler.
Am 21. September 2000 wurden all diese Neuerungen im Rahmen der Aktion
"Freundlicher Schulbus" bekannt gemacht. Jede Klasse erhielt
genaue Anweisungen über richtiges Anstellen, Einsteigen und Verhalten im Bus.
Auch die Busfahrer hatten die Möglichkeit ihre Wünsche direkt an die Schüler
zu richten. Gelbe Karten in handlichem Format sollen die Schüler stets an die
geltenden Regeln erinnern.
Damit das Busfahren für die Schüler der Max-Planck-Realschule und
für die des Kreisgymnasiums angstfrei und entspannt verlaufen kann,
muss jeder Einzelne mitarbeiten.
Angenehme Bedingungen rund um das Busgeschehen können nur von
den Schülern selbst geschaffen werden.
Die Bussprecher sind die erste Anlaufstelle, wenn es Probleme
bei der Busfahrt gibt. Jede Bushaltestelle hat ihre eigenen Bussprecher.
Sie sind dafür verantwortlich, dass die Schüler korrekt anstehen und sich
in den Bussen angemessen verhalten.
Oft ist dies kein einfacher Job, da ihnen nicht alle Schüler
Anerkennung schenken. Sie machen sich dabei oft unbeliebt, wenn
sie Schüler auffordern müssen, sich hinten anzustellen.
Ein Lob an die Schüler, die sich bereit erklärt haben, diesen
Job auszuüben!
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