Schule

 
    Schulleitung |  Stundenplaner |  Verwaltung |  Hausmeister |  Kollegium |  Geschichte |   
 
Startseite
Informationen über die Max-Planck-Realschule
Das Leitbild unserer Schule
Leben an unserer Schule
Berufsorientierung der Max-Planck-Realschule
Aktuelle Termine
Neue Realschulabschlussprüfung 2007/08
Der schulinterne Lehrplan
Events und Bilder
Elternbeirat der Max-Planck-Realschule
Der Förderkreis der Max-Planck-Realschule
Zahlengarten
Hort an der Schule
Allgemeine Informationen, Links und Downloads
Kontakt
 
         

Geschichte

Wer war Max Planck?

Max PlanckPhysiker, geboren am 23.04.1858 in Kiel, gestorben am 04.10.1947 in Göttingen; Professor in Kiel und Berlin, 1930-37 und 1945/46 Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.), einer der bedeutendsten Physiker des 19./20. Jahrhunderts; seine Hauptarbeitsgebiete waren Strahlungstheorie und Thermodynamik. Er leitete 1900 das Strahlungsgesetz für die Wärmestrahlung schwarzer Körper ab (plancksches Strahlungsgesetz), postulierte die Quantelung der Energie und entdeckte dabei die Existenz einer neuen Naturkonstante (plancksches Wirkungsquantum). Damit begründete Planck die Quantentheorie und revolutionierte die klassische Physik. 1918 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft stiftete 1928 die Max-Planck-Medaille, deren erster Preisträger er war. (c) 2002 Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

 

Die Geschichte der Realschule

Aus der geistigen Entwicklung und der wirtschaftlichen Notlage Deutschlands nach dem 30-jährigen Kriege erwuchs die Forderung "realer Kenntnisse" im Geiste Comenius´ ("res, non verba"). So entstanden die ersten selbstständigen Realschulen mit entscheidender Hinwendung auf das praktische Leben. August Hermann Francke, geb. 1663 in Lübeck, gestorben 1727 in Halle an der Saale, wirkte als Theologe und Pädagoge in Leipzig und Halle. In einem "Entwurf der gesamten Anstalten" legte er 1699 den Grund für die Realschule. Zwischen Armenschule (Volksschule) und Pädagogium (= Gymnasium) stellte er eine mittlere Schule für diejenigen Kinder, die "die Studia nicht kontinuieren". Der evangelische Theologe Christoph Semler (1669-1740), ein Prediger und Lehrer bei Francke, eröffnete 1708 in Halle die erste "mathematisch-mechanisch-ökonomische Realschule", die aber 1739 wieder einging. In Berlin gründete Johann Hecker (1708-1768), ebenfalls ein evangelischer Theologe, im Jahre 1747 eine ökonomisch-mathematische Realschule. Diese sollte solche Schüler bilden, die "unlateinisch" bleiben und sich dem Geschäftsleben widmen wollen. In den folgenden Jahren wurde die auf das Praktische abgestimmte Ausbildung aufgegeben. Die Realschule in Preußen vermittelten eine allgemeine Vorbildung für die gehobenen Berufe des bürgerlichen Lebens. In einer "vorläufigen Instruktion" führte die preußische Regierung Latein und, dem Zeitgeschmack entsprechend, Französisch als Pflichtfach ein. Damit verwandelte sich die bisher eigenständige Realschule in eine höhere Schule. Danach gab es die eigenständige Realschule, die eine über die Volksschule hinausführende Allgemeinbildung im Hinblick auf das praktische Berufsleben gab, nicht mehr. Nach dem 1. Weltkrieg entstanden wieder eigenständige "Mittelschulen". Sie sollten eine über die Volksschule hinausgehende Bildung vermitteln und begabte Schüler für gehobene Berufe vorbereiten. Nach dem 2. Weltkrieg war es erneut notwendig, das gesamte Schulwesen neu aufzubauen. 1946/47 erarbeitete B. Deermann im Kölner Raum eine Reform der grundständigen sechsstufige Mittelschule und prägte die zur Realschule um, die sich rasch durchsetzte. In Baden-Württemberg entwickelten sich bisher die meisten Realschule in Form von Realschulzügen an Hauptschulen.

 

Nach Oben